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Smartphones schränken unsere persönliche Kommunikation ein und verschlechtern unser Sozialverhalten.

Die ständige Erreichbarkeit und Ablenkung durch Smartphones und die Möglichkeit jederzeit online Information abrufen zu können haben unser Leben verändert. Vor allem auch unser Sozialverhalten.
Wer heute zum Beispiel wissen möchte wie das Wetter morgen wird oder wann der nächste Zug fährt fragt nicht mehr den nächst besten Mitmenschen, sondern tut das Naheliegendste: Das Smartphone wird raus geholt, schließlich gibt es ja dort alle Informationen.

Natürlich bieten Smartphones viele Vorteile im täglichen Leben. Ist man zum Beispiel im Ausland unterwegs, zum Beispiel in einem Land wie Brasilien, wo gutes Englisch nicht erwartet werden kann, so findet man sich dank des Smartphones trotzdem zurecht. Möchte man eine Zuverlässige Auskunft über Zugabfahrtszeiten oder sind die Informationen die man benötigt so komplex, dass keiner helfen kann, ist das Smartphone Freund und Helfer. Apps wie der DB Navigator, der Google Translator oder einfach der Webbrowser erfüllen Ihr Dienste.

Aber seien wir mal ehrlich, wie oft greifen wir zum Smartphone obwohl es gar nicht wirklich Nötig wäre? Wir lenken uns mit Social Networks wie Facebook oder Xing ab, spielen ein Spiel während wir beim Arzt im Wartezimmer sitzen, anstatt uns mit den anderen Patienten zu unterhalten oder eine Zeitung zu lesen. Sogar wenn wir uns mit Freunden treffen ist das Smartphone immer mit dabei. Auf der Online Marketing Konferenz in Barcelona, a4uexpo,  die letzte Woche stattfand sagte einer der Speaker: „Social Media has replaced the cigarette after having sex„. Auch die ständige Erreichbarkeit birgt Risiken. Beispielsweise kann man sich die Frage stellen: Ist es wirklich notwendig, dass man beim Mittagessen mit der Familie oder abends für Kunden oder den Chef erreichbar ist?

Fazit: Smartphones sind nützlich, stellen aber eine Gefahr für unser Sozialverhalten da. Wir sollten darauf achten nicht mehr Zeit mit unserem Smartphone als mit unseren Mitmenschen & Partner zu verbringen. Sonst irgendwann auch keine Eheberatung mehr.
Wir müssen lernen, das Telefon auch mal auszuschalten und wieder miteinander reden.

Sozialverhalten verbessern

Für alle die, die Ihr Sozialverhalten wirklich verbessern wollen gibt es ein interessantes Buch: „Der Aufreisser: So kriegt Mann jede Frau rum“ von „Neil Strauss“. Abgesehen von dem Deutschen Titel, der nicht vom Autor stammt ist das Buch sehr empfehlenswert. Es hilft nicht nur den Erfolg bei Frauen sondern auch das eigene Sozialverhalten stark zu verbessern. Es handelt sich hierbei um kein gewöhnliches Buch zum lesen, es ist ein Buch zum erleben und selber erfahren. Innerhalb von 30 Tagen trainiert man sein Sozialverhalten mit Aufgaben wie dem Ansprechen fünf fremder Personen, oder dem Ansprechen fremder Frauen unterwegs. So geht man raus, und anstatt sich mit dem Smartphone zu beschäftigen geht man auf fremde Menschen zu und wird dabei dank der Tipps und progressiv schwieriger werdenden Aufgaben immer sicherer.

Links zum Thema: „Auswirkungen von Smartphones auf unser Sozialverhalten“

Einen weiteren Beitrag mit einem Bild zum Thema, das mehr als 1000 Worte sagt gibt es hier.

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  • Kathryn

    Natürlich nervt das Smartphone manchmal, wenn ich Sonntagsnachmittags mit der Familie beim Kuchen zusammen sitze und dann macht es „Ping“… weil wieder eine neue Mail kam. Aber ich sehe es auch ein wenig alt Vorteil an, dass wir mittlerweile die Möglichkeit haben, überall erreichbar zu sein – und wer das nicht mag, kann das Handy doch einfach ausschalten! 😉

  • Gut dass ich das gerade nicht über mein Smartphone lese..und dass ich kein Mann bin 😉 Aber stimmt schon, ins Handy schauen während man gemeinsam am Abendessen sitzt..no go.

  • Ich würde eher behaupten, dass „Soziale Netzwerke“ das Sozialverhalten bestimmter Mitmenschen verschlechtert.

    Ich möchte mein Handy nicht mehr missen, aber würde schon behaupten, dass ich nicht übermäßig viel Zeit damit verbringe.
    Wenn ich dagegen Freunde sehe, die ihr Smartphone nicht mal beim Autofahren weglegen können, nur um zu sehen wie der Freundin XY jetzt ihr Mittagessen schmeckt.

    Von daher würde ich das ganze nicht so verallgemeinern, wobei einige natürlich wirklich maßlos übertreiben.

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